Pousada

Hier sehen Sie einige Videos aus der Pousada Favelinha bei YouTube

Fünf Gästezimmer, die allesamt über einen großen Balkon mit Aussicht verfügen, sowie ein geräumiges 6-Bett-Zimmer. Dazu kommt ein grosser Aufenthaltsraum mit Balkon im oberen Stockwerk und eine Dachterasse mit über 120 Quadratmetern Platz zum Chillen und um die Hängematte aufzuspannen!

Vom eigenen Balkon kann man sich nun solche Sonnenaufgänge ansehen….

… oder aber im Aufenthaltsraum fernsehen, quatschen, Bier trinken, die gute brasilianische Küche probieren etc…

Sicher ist: Die Pousada hat eine der schönsten Lagen in Rio und dominiert auch von der Stadt aus gesehen den Hang der Favela Pereira da Silva.

Geniesst also die tolle Metropole Rio mit uns und anderen netten Backpackern aus aller Welt mal von einem ganz anderen Blickwinkel aus!

 

Hope to see you soon! 😉

Fünf geräumige Zwei- und Mehr-Bett-Zimmer, …

… alle mit eigenem Bad,

…gemütlichem Bett,

… großzügigem Balkon,

… und herrlicher Aussicht auf den Zuckerhut!

Ein reichhaltiges tropikales Frühstück (von 8 bis 11h) ist bereits im Zimmerpreis inbegriffen.

Frühstück mit frischen Obst, frischen Brötchen, Käse, Wurst, Marmelade (inkl. Goiabada), und natürlich Kaffee und Tee – jeden Morgen von 8 bis 11h, alles im Zimmerpreis enthalten!

Man kann sehr gut direkt in unserer Favela essen, es gibt ein hervorragendes sehr guenstiges Buffet-Restaurant gleich nebenan, dazu diverse kleine Imbisstaende, die Hamburger, Pizza oder aehnliches verkaufen… in Santa Teresa oder am Largo do Machado gibt es eine Unmenge weiterer Restaurants, alles in Laufweite!

Man kann sehr gut in Santa Teresa oder am Largo do Machado essen, alles in Laufweite!

Nach Vorbestellung gibt es aber auch Dinner bei uns mit leckeren brasilianischen Spezialitäten für nur R$ 12,- hier das Nationalgericht Feijoada!

Bitte siehe auch unser Angebot unter Touren

Was wir noch so anbieten:

  • Führungen durch die Favela
  • Ausflüge zum Corcovado (siehe rechts ;) )
  • Ausflüge zum Zuckerhut und zur Altstadt
  • Fahrten an die verschiedenen Strände, auch entferntere
  • Bootsfahrten nach Vereinbarung
  • Informationen über Tagesausflüge oder Wochenend-Trips in die nähere Umgegung (Ilha Grande, Paraty, Ouro Preto, Buzios etc.)

Infos zum Tag- und Nachtleben in Rio (unsere Pousada liegt in unmittelbarer Nähe des Ausgehviertels “Lapa”)

Und das alles natürlich gern auf Deutsch!

 

…bewegen sich im absolut moderaten Rahmen:

Wir nehmen pro Doppelzimmer 120 R$/Reais (ca. 35 Euro) und 50 R$ (ca. 15 Euro) für ein Bett im Mehrbettzimmer – jeweils inklusive reichhaltigem Frühstücksbuffet von 8:30 bis 11 Uhr!

Internetzugang: WLAN gratis auf allen Zimmern!

…und wer sich schonmal ans brasilianische Geld gewöhnen will, sieht nebenstehend, mit welchen Scheinen man bei uns bezahlen kann 😉

P.S. Lediglich zwischen Weihnachten und Neujahr und in der Karnevalswoche nehmen wir – wie wohl alle Hotels in Rio – den doppelten Preis. Es gibt allerdings auch dann keine Mindest-Aufenthaltsdauer oder überteuerte “Paketlösungen

Ist Urlaub in einer Favelha sicher?

Neu: Auf Englisch informiert auch CNN in einem langen Blog-Eintrag mit vielen Fotos vom Juli 2009 über das Leben und die Sicherheit in unserer Favela/unserem Hostel

Natürlich bekommen wir etliche Anfragen zum Thema “Sicherheit”, deswegen diese Seite. Gerade andere Brasilianer warnen öfter vor Favelas, und auch in Europa hört man manchmal Schreckensnachrichten. Oft stimmt es ja auch: Die meisten Favelas sind viel zu gefährlich um dort zu wohnen oder als “Gringo” überhaupt nur spazierenzugehen.

Warum investieren wir also in solch ein Projekt in einer Favela, und warum glauben wir, dass wir auch tatsächlich genug Gäste haben werden, damit sich das alles wieder finanziert?

Weil die “Pereira da Silva” eben nicht irgendeine Favela ist !!!
Natürlich hat auch sie schon unsichere Tage hinter sich. Bis 1999 war diese Favela eine wie jede andere auch. Es gab einen boca de fumo, also einen Drogenumschlagplatz, und ständige Strassenkämpfe mit der Polizei.
Man kann sich das in etwa so vorstellen wie es im Kinofilm “Cidade de Deus” sehr eindrucksvoll und realistisch geschildert wird. Wenn man sich mit den Bewohnern der Favela unterhält, kann man viele Schauergeschichten aus den Jahren vor 1999 hören und einiges daraus lernen….

ABER: 1999 gab es eine groß angelegte Polizeiaktion, bei der ausnahmslos alle Drogendealer (traficantes) “ausgelöscht” wurden. Danach hat die Polizei den gesamten Hügel (“morro”) besetzt. Bis im Jahr 2003 gab es einen ständigen Posten von ca. 20 Polizisten in der Favela. Jetzt ist diese Wache abgezogen, aber es bleibt weiter ruhig. Einen Polizeiposten am oberen Ende der Favela gibt es noch, ausserdem ist ein BOPE (ein Polizeiposten für “Spezialeinsätze”) in Sichtweite.

Unser Hostel funktioniert nun seit bald vier Jahren und noch NIE haben wir irgendwelche Probleme mit Kriminalität gehabt. Die meisten unserer Gäste sagen nach dem Aufenthalt, dass sie sich nirgendwo in Rio so sicher gefühlt haben wie bei uns in der Favela (nicht nur im Hotel, sondern in der ganzen Favela). Auch unseren Gästen wurde schon mal ein Rucksack oder eine Kamera geklaut – an der Copacabana, irgendwo auf der Strasse, in Santa Teresa – aber niemals in unserer Favela! Die Favela ist tagsüber wie auch nachts absolut sicher…

Wird es aber auch so bleiben? Natürlich kann dies niemand garantieren, aber wir würden sicher nicht so viel investieren, wenn wir nicht absolut überzeugt wären. Direkt am Fuße der Favela (am Ende der Sackgasse der Rua Pereira da Silva, die von der Rua das Laranjeiras abgeht) ist seit vielen Jahren ein französisches Privat-Gymnasium. Gleich daneben führt eine Strasse zu einigen Villen, die unter anderem der Familie der regierenden Bürgermeisterin Rosinha und anderen Prominenten gehören. Und am oberen Ende der Favela ist das riesige “Colegio Asuncao”, ein religiöses Kolleg. All dies war sicher auch ein Grund dafür, warum sich die Polizei diese Favela als eine der ersten für eine solch konzertierte Aktion ausgesucht hat. Das Interesse aller Anwohner (und auch der BEwohner) ist sehr groß, dass der Zustand der Favela so bleibt…

Zudem ist die Pereira da Silva sehr klein (nur 2000 bis 3000 Bewohner) und damit recht übersichtlich. Es gibt nur zwei Zugänge, einen oben und einen unten. Damit könnten “traficantes” relativ leicht von der Polizei eingekesselt werden…Auch haben die traficantes aus den umliegenden, weniger sicheren Favelas ein Interesse daran, dass es in der Pereira da Silva ruhig bleibt – sonst würde die Polizei wiederkommen und sich von hier aus auch in die anderen Favelas ausbreiten. Mögliche Verbrechen würden also sofort nicht nur von der Polizei sondern auch von den “Aufpassern” aus anderen Favelas verfolgt werden … und somit würde sich nie einer der Anwohner trauen, einem Touristen etwas “anzutun”. Andreias Familie lebt seit langem in der Favela und ist mit den Bedingungen dort bestens vertraut. Sie kennt dort fast jeden, und hat sich vor Baubeginn natürlich die Zusicherung aller Anwohner und der “Assosiacao dos Moradores” geholt, dass sie und Ihre Gäste von niemandem behindert werden…
In der Favela gibt es zudem das Projekt “TV Morrinho”, auf welches wir von unserer Linkseite aus hinweisen. Dies ist ein Paradebeispiel für eine wirksame Arbeit mit Jugendlichen in der Favela. Es gibt seit langem geführte Touren (auch mit Touristen) dorthin, die Gruppe vom TV Morrinho darf dieses Jahr neben einigen Ausstellungen in Brasilien ihr Projekt auch in Barcelona vorstellen.

Gerade die “Pereira da Silva” wird also zur Zeit zum Paradebeispiel einer gelungenen Resozialisierung einer Favela. Sie war als eine der ersten in das Projekt “Favela Bairro” der Prefeitura aufgenommen worden, das in erster Linie für eine verbesserte Schulbildung, ordentliche Kanalisation und Müllabfuhr und eine Integration der Favela in die umliegenden Wohngegenden ermöglichen soll.

Natürlich muss jeder selbst wissen, ob er in einer Favela wohnen möchte. Aber auf andere Weise kann man diese unbekümmerte Lebensart mitten in der Großstadt eben nicht kennen lernen. Und: Nirgends sonst wohnt man so zentral, mit so herrlichem Ausblick und vermutlich auch -das meinen wir tatsächlich ernst! – so sicher, wie in dieser Favela. Wir sind persönlich überzeugt davon, dass es sicherer ist, bei uns zu wohnen, als in einem beliebigen Backpacker-Hotel in der Rua da Catete, also im Backpacker-Viertel von Rio, das nur 5 min. von uns entfernt liegt…

 

Some rules to make life easier for everybody…

  • Check-In is at any time as long as a room is available, otherwise leave your luggage with us and the room will be available at 2 p.m.
  • Check-Out is at 12 noon
  • Breakfast is included in the room rate and is served from 8:30 to 11:00
  • If you would like to have dinner at the pousada, please let us know before 12 noon. We offer home-made meals at 12 R$ per person.
  • With regard to the other guests, please don´t make any loud noise after 12 midnight.
  • If you would like to have a drink, help yourself with water and beer from the fridge. A big bottle of water is 2 R$, a can of beer is 3 R$. You may also ask us for a Caipirinha at 5 R$. Please mark your consumption with chalk on the board near the kitchen and pay any time or at the time of check-out.
  • Small snacks are available from the little shop about 100m to the left when you get out of the hotel. It is open until approx 10 pm on weekdays and 8:30 pm on weekends.
  • Please don´t leave the water running when you go out – we have only a limited supply of water.
  • When you check out, please don´t forget to give back the room keys!
  • If you would like to be picked up at the airport or be taken to the
    airport when leaving, please let us know. Pick-up is 70 R$, when going to the airport the driver will charge according to the meter in the taxi (approx. 40 R$).
  • We are happy to offer you a range of tours to get to know Rio de Janeiro. Please let us know as early as possible if you are interested in one of the following tours.